Panik im alverde-Team, denn seit ca. 20 Minuten ist die alverde Fanpage gesperrt. Ehrlich gesagt sind wir etwas ratlos, denn wir haben eine Verwarnung von facebook erhalten, dass wir keine Gewinnspiele auf der Pinnwand mehr durchführen dürfen und daraufhin vor zwei Tagen alle Posts in diesem Zusammenhang gelöscht   Dies haben wir  sofort gemacht, aber nun ist die Seite doch gesperrt worden. Habt ihr eine Idee, was wir tun müssen, damit wir wieder „live“ gehen können? Herzlichen Dank!

Euer Frl K

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Stimmt es eigentlich, dass Creme süchtig machen kann? Eine Kollegin meinte neulich zu mir, dass sich die Haut an die Pflege gewöhnt und weniger Feuchtigkeit herstellt. Heißt das also die Haut wird faul und hat keine Lust mehr sich selbst zu versorgen? Oder hat sie es verlernt? Wie jemand, der sein Leben lang zur Maniküre geht und deshalb nicht mehr weiß, wie man Nägel feilt?

Vielleicht stimmt die Theorie ja. Ich habe schon festgestellt, dass zum Beispiel Handcreme – wenn man sie regelmäßig benutzt – irgendwie schon zur Standardausstattung der Handtasche gehören sollte. Ansonsten hat man das Gefühl, dass irgend etwas fehlt.
Und an das Eincremen nach dem Duschen gewöhnt man sich auch ganz schnell. Was ja nicht unbedingt schlecht ist.
Vielleicht weiß ja jemand von den Nature Chicks etwas über das Thema „Sucht nach Creme“….?

Eure Sim.ohne

Tag blöd. alverde Liquid Rouge kaputt. Und auch noch selbst Schuld. Tapsiges Frollein. Nachkaufen unmöglich. Ausgelistet. Tag blöd.

Heute morgen nach dem ersten Kaffee ist es passiert. Nur eine Sekunde habe ich nicht aufgepasst. In Gedanken war ich vielleicht schon bei der Auswahl des passenden Schuhs zum Outfit oder – sehr viel wahrscheinlicher – noch im Schlummerland. Auf jeden Fall nicht bei der Sache. Eine Unachtsamkeit, die sofort bestraft wurde. Denn das liebliche, kleine Glasfläschchen voll mit herzallerliebstem alverde Liquid Rouge rutschte mir durch die ungeschickten Hände und zerschellte auf den knallharten Badfliesen.

Statt also an diesem Morgen meine müden Wangen jugendlich frisch erröten zu lassen, lief das flüssige Rouge wie blutige Tränen von den Wänden. Ja, ich habe eben „blutige Tränen“ geschrieben. Ja, ich hätte am liebsten mitgeheult. Nein, ich finde das nicht kitschig-übertrieben. Nein, ich schäme mich meiner Gefühle nicht. Denn ich habe dieses Rouge geliebt. So heiß und innig wie zuvor noch kein Kosmetikprodukt.

Erst vor drei Wochen schwärmte ich einer Freundin in den höchsten Tönen davon vor. Und fühlte mich ein kleines bisschen gleicher als gleich, als ich am Ende meines Lobliedes ihre zuvor aufgebauten „Will-haben“-Träume zerstörte, in dem ich schnippisch hinzufügte: „Gibt’s aber nicht mehr. Wurde ausgelistet.“

Jetzt sitze ich hier und verfluche die Auslistung – und meine Gedankenlosigkeit. Warum habe ich mich nicht sofort bevorratet, als ich merkte, dass das zwischen uns etwas Ernstes wird?

Und warum scheine ich die Einzige weit und breit zu sein, die dieses Produkt benutzt hat? Was stimmt mit mir nicht? Bzw. was stimmt mit euch nicht, Kosmetikbenutzerinnen? Warum habt ihr mir das angetan, alverde Fans? Wie konntet ihr euch von all diesen gebackenen Rouges nur so in die Irre leiten lassen?

Oder war dieses flüssige Wundermittel in Wahrheit immer nur als temporäres Sortimentshighlight geplant? Entwickelt von hinterhältigen Produktentwicklern, die nur kurz der Welt zeigen wollten, zu was sie fähig sind, dann alle Nutzungsrechte zurückzogen, heute im stillen Kämmerlein für den Hausgebrauch Liquid Rouge brauen und im Unverstand erröten? Ins Regal gestellt von herzlosen Produktmanagern, die mich erst abhängig und dann auf ewig unglücklich machen wollen?

Ich weiß nicht, wie es zu dieser Auslistung kam. Ich weiß nur, dass ich von nun an Hamstern werde, sobald mein Herz für ein Produkt entbrennt. Und ich weiß, dass ich die Facebook-Auslistungsinformationen von alverde von nun an intensiver verfolgen werde.

Rest in Peace Liquid Rouge.

Das Frollein Eska

Vor drei Jahren haben wir uns Gedanken zu einer neuen alverde-Serie gemacht: Babypflege. Ein Thema, das sowohl mit Vertrauen und Emotionen zu tun hat und eine besondere Verantwortung mit sich bringt, denn das Wohl der neuen Erdenbürgern liegt uns natürlich sehr am Herzen.

Ich liebe Sagen und Märchen und habe vor ewigen Zeiten die irische Sage der kleinen Elfe Milka gehört. Als wir über die möglichen Inhaltsstoffe für die Pflegeserie diskutiert haben, fiel sie mir wieder ein: Milka gab dem kleinen Königskind, das nie erwachsen werden sollte,  „Gänseblümchenspeise“ zu essen, damit es immer so klein und süß wie eine Elfe bliebe.

Für mich war klar, einen schöneren Inhaltstoff kann es gar nicht für eine Babyserie geben, denn wer wünscht sich nicht, dass sein eignes süßes kleines Königskind niemals erwachsen wird.

Bio-Gänseblümchen, die in einer kontrollierten Wildsammlung exklusiv für alverde gesammelt werden und dann von unserem Lieferanten direkt nach der Ernte zu einem wertvollen Extrakt verarbeitet werden, sind deshalb der Inhaltsstoff in unserer Babypflege. Natürlich war uns klar, dass eine Elfe das Motiv sein sollte.

Babypflege hat mit Vertrauen und besonderer Qualität zu tun und deshalb freut es uns, dass zwei unserer Produkte von Ökotest geprüft und ausgezeichnet wurden. Aber noch mehr freue ich mich, dass viele Eltern täglich zur kleinen Elfe greifen und alverde die kleinen Erdenbürger so die ersten Jahre begleiten darf.

Euer Frl. K

Auf Ibiza wird Sehen und Gesehen werden ganz groß geschrieben. Jede Nacht findet in Ibiza-Stadt ein Schaulaufen vom Allerfeinsten statt: Die leichtbekleideten Club-Promoter mitsamt Gogo-Girls und Drag Queens, die Yacht- und/oder Fincabesitzer, die männlichen und weiblichen „Model im Urlaub“-Schönheiten und natürlich die „normalen“ Touris.

Das Angebot an verschönernden Dingen ist entsprechend groß. Denn jeder will den Ibiza-Look: ein weißes Kleidchen kombiniert mit Sandalen oder Sommer-Stiefeln, einen Strohhut, unzählige Arm- und Fußbänder und dazu natürlich sonnengebräunte, glatte Haut. Letzteres gibt es dummerweise in keiner Boutique und auch nicht bei Zara zu kaufen.

Die Ibizenker haben da ihr eigenes Rezept: wie wir aus unserem weltklasse Reiseführer erfahren haben (Dumont), gibt es im Nordosten der Insel den Playa S’Aigua Blanca eine Open-Air-Peeling-Station. Heilerde direkt am Strand – das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Zumal vor allem mein Freund großer Fan der Alverde Heilerde-Produkte ist.

Am Sandstrand angekommen, hockten wir auf unseren Handtüchern fragten uns, wo hier bitteschön die gerühmte Heilerde sein soll, als vor uns drei grün-bräunliche Damen vorbeiflanierten. Gefolgt von weiteren Erdmännchen- und weibchen.

Wir gingen der Sache auf die Spur… das ganze funktioniert so: man durchquert den FKK-Bereich und versucht dabei im Idealfall niemanden anzuschauen. Dann klettert man über einige Gesteinsbrocken zum Ende der Bucht, feuchtet die Haut im Meer an, bricht die lehmige Erde aus den Felswänden, reibt sich (gegenseitig) ein und spaziert anschließend am türkisblauen Wasser entlang bis sich eine Kruste bildet. Auch wenn man dabei aussieht wie ein Freak oder ein Marsmensch, gilt auch hier: eine gute Figur machen (siehe: Sehen und Gesehen werden). Nach dem Abrubbeln im Meer ist der Körper glatt wie ein Babypopo und fühlt sich nach Ibiza an. Schließlich hat man sich ja quasi mit der Insel eingerieben. Wenn das kein Ibiza-Look ist…

Eure Sim.ohne

Das Fernsehen lügt. Kino sagt auch nicht die Wahrheit. Bücher kannste ebenfalls vergessen. Von Werbekampagnen will ich gar nicht erst anfangen. Alles Lug und Trug. Wahr ist nämlich: Sich vom Herzblatt mit Sonnencreme schützen zu lassen, ist nicht romantisch. Es ist der pure Stress.

Was nämlich neckisch mit einem Sonnencreme-Smiley auf dem Bauch beginnt, vielleicht sogar begleitet von ein paar verliebten „Hihihis“ und „Hohohos“, endet schneller als man „englischer Tourist“ sagen kann, in einem mittleren Drama. Denn irgendwie hat man spätestens beim Seitenwechsel die Befürchtung, da wird hinter dem Rücken nur so larifari ein bisschen Creme hingeschlampt und am Ende wieder die Hälfte vergessen.

Also dirigiert frau. Zuerst subtil mit kleinen Hinweisen und dezenten Tipps. Später immer energischer und á la: „Ey. So schnell kann das nicht gehen! Wenn ich heute Abend wieder Sonnenbrand in Form deiner Fingerspuren habe, schmier ich mir deinen Lieblingsjoghurt auf die Schultern. Nur das du’s weißt!“

Der Herr hat die Eincremerei aus „Eis am Stil“ natürlich irgendwie auch anders in Erinnerung und wird zunehmend gefrusteter. Man merkt es an der Art, wie er immer mehr vergisst, dass hier ein zartes Pflänzchen vor bösem UV geschützt werden soll und immer energischer auf einen eincremt.

Nix Romanze. Nullo Amore. Njet Baywatch.

Worauf ich hinaus will? Bekanntermaßen liebe ich Naturkosmetik und bin auch sonst „Team Glas halb voll“. Darum kommt nun meine fantastomanische Argumentation pro Naturkosmetik Sonnencreme. Festhalten!

Nämlich.

Ideal ist solch einer gestresster Handlanger, wenn man sich für mineralischen Sonnenschutz von Naturkosmetikmarken entscheidet. Die Cremes sind nämlich dickflüssiger, als Normalo-Produkte. Daher braucht es mehr Kraft, um sie in die Haut einzuarbeiten. Also kein Produktionsfehler, sondern Fakt.

Vorteil 1: Die zarten Nerven und kräftigen Hände von Mann haben endlich einen würdigen Gegner.

Vorteil 2: Da die Creme eben nicht schwuppdiwupp von selbst einzieht, sondern sorgfältig eingearbeitet werden muss, verliert Mann nicht den Überblick. Und Frau hat Beweise! Die Wahrscheinlichkeit vergessener Stellen nimmt also ab. Ergo: Friedefreudeeierkuchen galore.

Ernsthaft jetzt.

Es wäre gelogen, zu behaupten, mineralische Sonnenmilch sein genau gleich, wie die reguläre. Das ist sie nicht. Kann sie ja auch nicht sein. Ohne Hokuspokus und Chemie. Sie ist anders. Darum kaufe ich sie ja. Weil ich Natur will. Und Natur ist manchmal eben etwas aufwändiger. Zu Fuß gehen, dauert ja auch länger, als jeden Schritt mit dem Auto zu fahren. Trotzdem tu ich’s. Weil es mir wichtig ist. Weil es gut für mich und gut für die Umwelt ist. Genau wie Naturkosmetik.

Ach ja. Ich nehme natürlich alverde Sonnencreme. Aber die anderen sind glaub auch gut.

So. Und nun geht’s auf in die Bretagne. Hoffentlich mit viel Grund becremt zu werden…

Michels Kräutergarten

Ich habe ihn mit eigenen Augen gesehen: den Kräutermann. Und zwar letztes Wochenende. Er ist direkt vor meinen Augen in einen eiskalten Bergsee gesprungen und ein paar Runden geschwommen. „Des mach’ i zwoi Mol am Dag“, hat er gesagt und ist mit seinen pinken Badeschuhen und seiner braunen Badehose wieder zurück in sein Kräuterhaus geschlendert.

Die Kräuter-Alp vom Michel und seiner Frau liegt am Ende einer schönen Wanderroute im Allgäu. Auf der sind wir garantiert an ganz vielen Heilpflanzen vorbei gekommen, ohne sie zu erkennen. Deshalb hat Kräuter-Experte Michel für die unwissenden Städter Info-Tafeln aufgestellt. Hier erfährt man, was die Pflanzen bewirken können, wie sie verwendet werden und manchmal auch, welcher Zauber dahinter steckt. Wenn die Heilkräuter wirklich so wirken sollten, dann könnte man sich die Apotheke ab und zu sparen und lieber beim Michel einkaufen. Die fliederfarbene Pflanze Ysop – von der ich noch nie etwas gehört hatte – hilft zum Beispiel gegen Nachtschweiß, Kopfjucken, Asthma und zieht Tiergifte aus dem Körper. Na ja… hört sich jedenfalls aufregend an.

Aus Pflanzen wie zum Beispiel Gelber Enzian werden in der Alpe auf 1300 Metern überm Meeresspiegel alle möglichen Elixiere zusammengebraut. Da gibt es zum Beispiel das Kräutertröpfle „Sonne im Winter“ oder „Klarer Wildbach“. Vor allem brennt der Kräutermann aber Schnaps mit so wohlklingenden Namen wie „Hörmooser Jungbrunnen“. Offenbar hilft’s, denn die Menschen in den Bergen sehen alle ziemlich fit und glücklich aus. Wahrscheinlich haben die dort alle einen Kräutergarten oder pflücken die Wunderpflanzen direkt von den Wiesen.

Jedenfalls hab ich mir vorgenommen, meinen Kräutergarten zu Hause zu erweitern. Ob’s hilft, weiß ich nicht. Laut Michel dem Kräutermann funktioniert das Ganze nur in den Bergen richtig gut. Smog und Zauberkraft vertragen sich wahrscheinlich nicht.

http://www.kraeuteralp.de/

Eure Sim.ohne

Ich wurde letztens gefragt, „wie hat sich die Marke verändert, dadurch, dass Sie jetzt im Social Web unterwegs sind.“ Ich habe kurz darüber nachgedacht und mich gefragt, hat sich die Marke wirklich verändert? Und bin schnell zu der Antwort gekommen, nein, die Marke hat sich nicht verändert, nur die Kommunikation und wie wir arbeiten.

Die Marke ist immer noch alverde NATURKOSMETIK, die moderne, innovative und ehrliche dm-Marke, die tolle Produkte zu günstigen Preisen anbietet. Marktführer in Deutschland ist und ein Sortiment von Kopf bis Fuß in Naturkosmetikqualität für die ganze Familie hat.

Was sich verändert hat, ist der Weg, wie wir mit unseren Kunden kommunizieren können. Dieses „können“ ist das entscheidende Wort, denn es ist nun technisch möglich, dass wir direkt, ohne großen Aufwand mit unseren Kunden sprechen. Vorher musste ich mich in die Filiale stellen und Kunden direkt ansprechen. Das habe ich gerne gemacht, aber es waren nur wenige Kontakte. Heute schreibe ich einen Tweet, erreiche fast 4.000 Kunden direkt und bekomme ungefiltert Feedback. Täglich werden unzählige Posts von Kunden bei Facebook geschrieben, Ideen mitgeteilt, Kritik geübt oder gelobt. Wir haben immer das Gefühl, die Kunden sitzen mit uns am Tisch und sind ein weiteres Teammitglied geworden. Und ist es nicht das, was unser größtes Ziel als Händler ist. „Kundenwünsche erkennen und umzusetzen?“

Für mich war das auch der Grund, warum wir mit dem alverde-Twitter Account begonnen haben, der direkte Dialog mit dem Kunden. Ich möchte wissen, was bewegt sie und was haben sie mir zur sagen. Meine Motivation war nicht, wie bekomme ich möglichst viele Werbekontakte.

Zu Beginn hatte ich große Sorgen, dass das Ganze nach hinten losgeht. Die ersten Tweets waren wahre Doktorarbeiten, jeder neuer Follower wurde gefeiert, ich wurde morgens mit: „Hallo Laura, wie viele Followers sind es denn?“ begrüßt und jeder Reply war wie ein Weihnachtsgeschenk.

Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass es den Followers ging wie mir, sie haben sich gefreut, endlich direkt mit mir sprechen zu können. Ich wurde sicherer und habe mit der Zeit auch gelernt, dass ich nicht in meiner Marketingsprache sprechen muss.

Schnell wurde mir bewusst, welchen Quell der Inspiration unsere Followers sind und wenn wir uns im Team uneins waren, dann hieß es fortan „Ich frag‘ mal schnell bei Twitter.“.

Mir ist klar, dass uns eine Vielzahl von Mitbewerbern folgt und unsere Posts akribisch untersucht und sich wahrscheinlich über diese offene Kommunikation das ein oder andere Mal ins Fäustchen lacht. Aber mal ehrlich, mir ist es das Risiko wert, dass unsere Mitbewerber schon vier Wochen vor Lancierung erfahren, welche neuen Produkte es unter alverde geben wird, denn das, was wir im Gegenzug erhalten ist weit mehr Wert. Durch eine ehrliche und offne Kommunikation erhalten wir das wichtigste: das Vertrauen unserer Kunden.

Ich habe in einer Fachzeitschrift, einen tollen Artikel gelesen, der meinen Job sehr gut beschreibt: der Produktmanager wird zum Beziehungsmanager. Dabei denke ich, ist eine Fähigkeit von entscheidender Bedeutung: Dialogfähigkeit. Wer schon im Real Life ein Problem hat, auf andere Menschen zuzugehen oder zu kommunizieren, der wird es im Social Web unendlich schwerer haben. Insbesondere meine Zunft, die es gewohnt ist, Produkte mit Worten schön zu verpacken, muss lernen, dass es im Social Web nicht um den schönsten Marketing-Claim geht, sondern darum, authentisch, ehrlich und menschlich in den Dialog zu treten, nicht alles muss perfekt sein, Tipp- und Rechtschreibfehler sind erlaubt und wenn die Marke kritisiert wird, dann sollte man es nutzen, etwas positives daraus zu entwickeln.

Letztes Wochenende war ich auf einem Barcamp. Eine der häufigsten Fragen war, was mache ich denn bei Kritik? Den Beitrag löschen, den User sperren?

Mir sträubten sich alle Haare und ich konnte kaum an mich halten. Was ist denn schlimm daran, wenn ein Mensch ehrlich und offen sagt, was er von einem Produkt, einem Unternehmen oder einem Projekt hält. Natürlich sind damit nicht beleidigende oder diskriminierende Äußerungen gemeint, die gehören nirgendwo hin. Aber darauf sollte man aktiv aufmerksam machen und sagen: „ich lösche das jetzt, weil…“

Aber was ist schlimm daran, dass ein Kunde mir schreibt: „ich finde das Produkt nicht gut, der Gel-Eyeliner trocknet ein, der Augenmake-up Entferner ist nicht flüssig genug“? Ich ärgere mich dann in aller erster Linie, dass wir den Kunden enttäuscht haben und überlege, wie wir das Produkt so verbessern können, dass er es gerne wieder kauft.

Ich denke, wenn wir lernen, auf unsere Kunden zu hören, sie ernst zu nehmen, ihre Wünsche zu erkenne und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen, dann kann soviel positives entstehen, das sowohl für die Sache, in dem Fall die Marke, und zum anderen aber für uns bereichernd ist.

Heute habe ich mir die Frage gestellt, wie meine Arbeit ohne das Social Web aussähe. Ich möchte mir das nicht vorstellen!

Euer Frl. K

Neben meiner großen Leidenschaft „alverde“ gibt es noch etwas bzw. jemanden, den ich doch noch einen Ticken mehr liebe: Mr. K. Und der hat es nicht unbedingt immer einfach mit mir und alverde. Zum einen ist unser Badezimmer das reinste alverde Meer, überall stehen weiße Tuben mit komplizierten Rezepturnummern herum, die neusten Shampoos (derzeit 10 Referenzen) bevölkern unsere Dusche, die Lidschatten-Rezepturen für die nächste Promotion blockieren die Ablage vor dem Spiegel. Zum anderen ist er mein liebstes Testobjekt, wenn es um neue (MEN-) Produkte geht. Und nicht nur, dass ich sage: „teste doch bitte mal“.  Nein, auch mein Team hat längst erkannt, dass er ein dankbarer Tester ist.

Letzte Woche sagte Ari, die bei mir im Team alverde MEN betreut, „lass Mr. K doch mal diese Rasierprodukte testen“. Sie hat mir vier Muster bekannter Naturkosmetik-Marken und ein erstes Muster einer alverde MEN-Rezeptur in die Hand gedrückt.

Mr. K darf dann aber nicht einfach morgens um 6:30 Uhr seine Morgenpflege beginnen. Nein, auf dem Badewannenrand sitzend beobachte ich jeden seiner Handgriffe genaustens. Es wird geschaut, wie das Schaumverhalte der Produkte ist, wie sie sich beim Auftragen verhalten, wie die Rasierklinge über die Haut gleitet, wie schnell der Schaum in sich zusammenfällt und wie das Endergebnis ist. Bei fünf zu testenden Produkten bedeutet dies für Hrn. K, dass er jeden morgen das Frl. neben sich sitzend hat, die nicht nur zuschaut, sondern ihre Schnüss auch nicht halten kann und wie ein kleiner Reporter alles kommentiert.

Begonnen hat die Woche mit der Weleda Raisercreme und endete mit dem alverde Muster. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass Mr. K gerne Naturkosmetik benutzt, aber um die Rasierprodukte bis dato einen riesen Bogen machte- also eine zusätzliche Herausforderung für die NK-Produkte und mich gegen das Balea men Rasiergel zu bestehen.

Wir haben die Woche Höhen und Tiefen der Nassrasur erlebt und ich kann behaupten, dass ich mich jetzt bestens damit auskenne. Soviel sei gesagt, am Freitagmorgen wurde ich aus dem Bad gejagt, denn das alverde Experiment endete tragisch und das Balea men SOS-Blutstoppergel musste zeigen, was es kann. Hr. K wird vorerst weiter Balea men die Treue halten und ich Ari die Nachricht übermitteln: „da müssen Eure Entwickler wohl noch mal ran“.

Ja, es ist nicht immer einfach mit uns- Danke Mr. K!

Euer Frl. K

Nein, ich möchte mich nicht in die Reihe der „Puh, jetzt übertreibt der Sommer aber!“-Jammerer einreihen.

Ich finde heiß und schwül super! Ich liebe es, abends auf der Terrasse des Italieners meines Vertrauens zu sitzen, kalte Weißweinschorle zu schlürfen (bei mir ist sie leider immer entweder irgendwann zu warm, weil ich zu langsam trinke oder ich bin viel zu früh zu beschwipst, weil ich nix vertrage) und die lauwarme Abendbriese zu genießen. Ich fühle mich unglaublich verantwortungsvoll gegenüber Umwelt und Bindegewebe, weil ich es morgens schaffe, kalt statt kochend heiß zu duschen. Und selbst die Heimfahrt vom Geschäftstermin wird zum Feelgood-Event, wenn wir dabei Eiscreme verputzen und italienische Schlagerduette schmettern.

Noch mal zum Mitschreiben: ich habe nix gegen heiß.

Aber.

Es klebt. Es klebt. Es klebt.

Meine Pflegerituale geraten durch dieses permanente Geschwitze völlig außer Kontrolle.

Freuten sich meine Haut und ich an kalten Tagen stets darauf, den Morgen mit einem Klecks alverde Tagescreme Wildrose zu beginnen, so haben wir beide seit einigen Tagen das Gefühl, „Hier stimmt was nicht!“. Und danach geht es weiter. Make Up. Noch mehr Pflege, noch mehr Feuchtigkeit, noch mehr Essenzen, noch mehr Öle. Als Gewohnheitstier murmle ich mir und meiner Haut ein schicksalsergebenes „Da müssen wir jetzt durch!“ zu und kleistere die reichhaltige Pracht auf mein Gesicht. Wir sehen damit jetzt zwar schöner aus, mein Spiegelbild und ich. Aber wir fühlen uns alles andere als atmungsaktiv. Mascara klappt im Anschluss recht problemlos. (Wobei ich heute Morgen irgendwie das Gefühl hatte, die trocknet in der Hitze auch um einiges langsamer. Wahrscheinlich macht mich dieses Wetter paranoid.) Lidschatten schenke ich mir. Verschwindet eh in null Komma nix in der Lidfalte. Die Lippendekoration wird wieder ein kritischer Punkt. Lipgloss klebt. Scheidet also aus. Ich bin ja nicht wahnsinnig und klebe den einzigen hitzeresistenten Part des Frolleins künstlich zu. Lippenstift passt in Konsistenz und Look aber irgendwie noch weniger zum Summerfeeling. Ich muss mein Verhalten ändern. Nur wie?

Aktuell experimentiere ich damit, alle Utensilien abends in den Kühlschrank zu legen. Ist aber irgendwie auch irritierend, all die hübschen kleinen Tigel und Tuben zwischen Tupperware und Kopfsalat zu deponieren. Was wenn meine Tagescreme Schatzi’s Leberwurst (Achtung! Mordswitz!) zu sehr auf die Pelle rückt? Diese Lösung ist definitiv suboptimal. Vielleicht hilft eine hübsche Kühlschrank-Pflege-Box? Oder ein Umstieg auf Cooling-Produkte? Gibt es Erfahrungsberichte zu Fuß-Eisgel im Gesichtsbereich? Hat schon mal jemand Minz-Mundwasser in sein Make Up gemischt?

Ich bin für jeden Hinweis dankbar. Anyone?

Das Frollein Eska